Skills in der zukünftigen Arbeitswelt

Published by Silvana Schläpfer on

Dem Wandel der Kompetenzanforderungen begegnen

Die Digitalisierung treibt den viel beschriebenen Wandel der Arbeitsumgebung in Banken. Der kontinuierlichen Anpassung der Fähigkeiten von Arbeitnehmenden kommt hier eine zentrale Rolle zu. Neue Kompetenzen sind gefordert.

„Silver Tsunami“, „Future Skills“, „Skill Shortage“ – all diese Begriffe haben eines gemein: Sie handeln von dem momentan heiss diskutierten Thema, den Veränderungen der Arbeitswelt und dem daraus resultierenden Skills-Gap. Die Babyboomer werden pensioniert und es rücken deutlich weniger Arbeitnehmende aus den jüngeren Generationen nach. Das zeigt die untenstehende Grafik der Demografie nach Alter, welche vom Bundesamt für Statistik veröffentlicht wurde. Auf dem Arbeitsmarkt entsteht eine Kluft zwischen (bald) pensionierten und neu eintretenden Arbeitnehmenden.

Diverse Untersuchungen zeigen: Während bei den Babyboomern das Fachwissen als Stärke hervorsticht, glänzen Millennials mit Innovation und Kreativität. Ferner setzt sich die schweizerische Erwerbsbevölkerung neu zusammen: Spezialisierte Fachexperten nehmen anteilsmässig ab und kreative, innovative Köpfe kommen hinzu. Aber nicht nur die Skills der Arbeitskräfte und die demografische Zusammensetzung verändern sich. Auch die Anforderungen der verschiedenen Berufsprofile sind einem enormen Wandel unterworfen. 

Branchenübergreifend öffnet sich die Schere zwischen benötigten Fertigkeiten und effektiv vorhandenen Skills. In der Literatur findet man zahlreiche Studien zum Skills-Gap. Zwar werden meist digitale oder sogenannte „Soft Skills“ angesprochen, eine allgemeingültige Definition für den Skills-Gap sucht man jedoch vergebens. 

Um der Herausforderung gewachsen zu sein und trotz verändernder Workforce eine gleichbleibende Qualität anzustreben, bleiben zwei Möglichkeiten: „Upskilling“ oder „Reskilling“. Was bedeutet das konkret?

Upskilling und Reskilling bedingen zwingend zusätzliche Weiterbildungstage pro Mitarbeitenden. Neben den für den Arbeitsalltag generell anfallenden Weiterbildungen kommen im Kontext von Up- oder Reskilling zusätzliche Ausbildungsmassnahmen hinzu. Einerseits kann die spezifische Anwendung neuer Technologien und Fähigkeiten im Arbeitsalltag (Upskilling) thematisiert werden, andererseits können ergänzende Qualifikationen erlangt werden, um neue Tätigkeiten übernehmen zu können (Reskilling). Die Erfahrung zeigt: In unserer heutigen komplexen und schnelllebigen Welt, in der smarte Kollaborationsmethoden an Bedeutung gewinnen, ist ein kompetenzbasierter Ansatz bei der Weiterentwicklung der Mitarbeitenden substanziell. 

Das Bankenberatungszentrum richtet sich strategisch genau danach aus. Um den oben geschilderten Anforderungen gerecht zu werden, hat die Geschäftsleitung des Bankenberatungszentrums entschieden, ein neues zusätzliches Geschäftsfeld zu designen. Unter dem Arbeitstitel „Skills-Match“ entstehen im Austausch mit unseren Kunden neue Produkte und Dienstleistungen, welche insbesondere das Up- und Reskilling unterstützen.

Gerne decken wir mit Ihnen die Anforderungen der Zukunft auf und erarbeiten mögliche Schritte, um die Herausforderungen zu bewältigen. Systematisch und kontinuierlich. 


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