Smart Contracts

Published by Albino Di Carlo on

Der Getränkeautomat von heute!

Wer kennt sie nicht, die Coca-Cola Getränke- oder die Selecta-Automaten in der Schweiz? Bei diesen Maschinen wird ein Geldbetrag, welcher dem gewünschten Artikel entspricht, eingeworfen und innerhalb weniger Sekunden wird der Artikel über den Schlitz am Boden freigegeben. Bei diesem Prozess wird sowohl der Empfang der Zahlung als auch die Freigabe des gewünschten Artikels komplett automatisiert. 

Diese Anwendung entspricht als einfache «mechanische Anwendung» dem Zweck der heutigen Smart Contracts. Letztere basieren auf der Idee von Nick Szabo, welcher Computerprotokolle verwenden wollte, um die Ausführung von Verträgen über Computernetzwerke umzusetzen. Gemäss seiner Idee werden dadurch die Transaktionskosten, welche entweder durch Auftraggeber, Drittparteien oder deren Arbeitsmittel verursacht werden, reduziert. Die gesamten vertraglichen Phasen wie die Anfrage, Verhandlung, Verpflichtung, Leistung und die Entscheidung fallen dabei in den Bereich der Smart Contracts. Dadurch werden bei der Formalisierung und Absicherung digitaler Beziehungen neue Möglichkeiten erschlossen, welche weitaus effizienter sind als die leblosen Vorfahren auf Papier oder Automaten.

Smart Contracts sind also digitale Darstellungen herkömmlicher Verträge. Sie basieren auf der Blockchain-Technologie und bestehen aus einem Computer-Code, welcher sich selbst erfüllt, sobald gewisse Bedingungen eintreten. Ihr Einsatzgebiet ist sehr breit. Angefangen im Bereich der Finanzdienstleistungen (beispielsweise für Überweisungen, Abrechnungen oder im Hypothekargeschäft) kommen sie überall dort in Frage, wo Vorhersagen und Treuhandgeschäfte erforderlich sind. Sie erleichtern die entsprechenden Verfahren und umgehen die oft teuren Intermediäre bei der Ausführung.

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